Jagdverhalten ist keine Unart, die man einem Hund abgewöhnen kann. Jeder Hund bringt es mit. Unterschiede zeigen sich darin, welche Teile des Jagdverhaltens bei einer Rasse besonders ausgeprägt sind: beim Vorstehhund das Fixieren, beim Windhund das Hetzen, beim Teckel die Arbeit unter der Erde, beim Retriever das Tragen und Zutragen, bei der Bracke der Laut.
Diese Seite betrachtet neun dieser Ausprägungen. Dabei geht es immer um dieselbe Frage: Was bringt der Hund bereits mit und was entsteht erst im Zusammenspiel mit seinem Menschen?
Was er mitbringt, gehört zu seiner Erbanlage. Andere Verhaltensweisen entwickeln sich im Zusammenleben mit dem Menschen. Bei den meisten Formen des Jagdverhaltens spielt beides zusammen.
Ob ein Hund jagdlich geführt wird oder nicht, ändert daran nichts. Was im Revier gezielt genutzt wird, begegnet uns im Alltag als Jagdverhalten. Welche Aufgaben daraus bei den verschiedenen Jagdarten entstehen, wird auf der Seite zu den Jagdarten beschrieben.
Orten und wittern
Am Anfang steht häufig die Nase, und sie leistet mehr, als die meisten annehmen. Ein Hund, der beim Ansitz neben seinem Menschen liegt, kann anwechselndes Wild auf große Entfernung wittern, hört, was der Mensch nicht hört, und nimmt Bewegungen noch in der Dämmerung wahr.
Wie fein diese Wahrnehmung sein kann, zeigt sich auch am Wasser. Wird eine Ente über einem Gewässer getroffen, gelangen Wassertropfen, Schweiß und Federteilchen auf die Oberfläche. Über diese Wittrung kann der Hund die Stelle finden, an der die Ente aufgeschlagen ist, selbst auf bewegtem Wasser.
Diese Fähigkeit bringt jeder Hund mit, vom Windhund bis zum Schweißhund. Unterschiede zeigen sich darin, wie ausgeprägt sie ist und welche Bedeutung die Nase innerhalb des jeweiligen Jagdverhaltens hat.
Fixieren und vorstehen
Bekommt ein Vorstehhund Wildwittrung, kann er regelrecht erstarren. Er steht vor und zeigt damit an, dass sich Wild vor ihm befindet.
Dieses Vorstehen gehört zu seiner Erbanlage. Es lässt sich nicht beliebig erzeugen. Ein Hund, der keinerlei Tendenz dazu zeigt, wird durch Training nicht zum Vorstehhund.
Nicht zur jagdlichen Anlage gehört, in welchem Raum der Hund seine Suche ausführt. Dieser Rahmen wird mit dem Menschen vereinbart. Bogenrein arbeitet ein Hund, wenn er den ihm zugewiesenen Bereich einhält; bei der Arbeit unter der Flinte bleibt er entsprechend in engem Radius beim Jäger. Verlässt er diesen Suchraum und jagt über natürliche oder vorgegebene Grenzen hinweg weiter, spricht man vom Überjagen.
Hetzen
Beim Windhund genügt häufig eine Bewegung im Blickfeld. Der Hund startet, bevor sein Mensch überhaupt erkannt hat, was sich dort bewegt. Die Augen spielen bei dieser Form des Jagdverhaltens eine besonders große Rolle.
Wie eigenständig diese Form der Jagd angelegt ist, lässt sich noch heute an traditionellen Windhundrennen erkennen. Im Reglement der spanischen Windhundföderation laufen beispielsweise zwei Galgos gemeinsam auf einen Hasen. Nach der Freigabe arbeiten die Hunde ohne weitere Einwirkung des Menschen. Bewertet werden nicht nur Geschwindigkeit und Ausdauer, sondern auch das Aufholen, das Vorbeiziehen und die Fähigkeit, den schnellen Richtungswechseln des Hasen zu folgen.
Entscheidend ist, was diese Arbeit vom Hund nicht verlangt: Er muss keine Spur suchen, keine Situation länger abwägen und nicht auf weitere Hinweise seines Menschen warten. Sobald die Beute in Bewegung ist und die Verfolgung beginnt, arbeitet der Hund weitgehend selbstständig. Der Mensch gibt den Start frei, in der eigentlichen Hetze spielt er keine Rolle mehr.
Gerade deshalb lässt sich beim Hetzen weniger mit dem Hund vereinbaren als bei Jagdformen, in denen Mensch und Hund während der Arbeit miteinander in Verbindung bleiben. Lernen kann der Hund vor allem, vor dem Start zu warten und sich trotz des Bewegungsreizes am Menschen zu orientieren. Das entsteht jedoch nicht durch das Hetzen selbst, sondern muss in anderen gemeinsamen Aufgaben aufgebaut werden.
Bringt ein Hund neben dem Hetzen auch die Anlage zum Vorstehen mit, können beide Verhaltensweisen miteinander in Konkurrenz geraten. Fichtlmeier weist in seinem Buch ausdrücklich darauf hin, dass die Hasenhetze nicht nur das Vorstehen beeinträchtigen kann, sondern auch die Standruhe und die Arbeit nach dem Schuss. Entsprechend warnt er davor, junge Vorstehhunde vor Prüfungen gesunde Hasen hetzen zu lassen.
Unter der Erde entscheiden
Der Erdhund arbeitet in Dunkelheit und Enge, mehrere Meter tief und ohne Sichtkontakt zu seinem Menschen. Dort muss er selbstständig handeln.
Er findet den Fuchs, gibt Laut und setzt ihn so unter Druck, dass dieser den Bau verlässt. In einem verzweigten Naturbau muss der Hund beweglich bleiben, seinen Standort wechseln und sich immer wieder neu auf die Situation einstellen.
Hier spielt die Erbanlage eine besonders große Rolle. Bauhundeeigenschaften, Mut und die Bereitschaft, unter der Erde zu arbeiten, lassen sich nicht einfach herstellen. Ein Hund, der diese Arbeit grundsätzlich meidet, bringt dafür andere Voraussetzungen mit als einer, der sie von sich aus annimmt.
Gerade die Arbeit unter der Erde zeigt, wie weit Selbstständigkeit beim Jagdhund gehen kann: Der Hund muss Entscheidungen treffen, ohne seinen Menschen zu sehen.
Selbstständig stöbern
Stöberhunde arbeiten weiträumig und über längere Zeit eigenständig. Oft ist die Stimme des Hundes die einzige Verbindung zum Menschen.
Von ihnen wird eine besondere Mischung verlangt: Sie sollen Wild finden und verfolgen, dabei aber nicht kopflos hetzen. Beim wehrhaften Wild müssen sie genügend Entschlossenheit zeigen und gleichzeitig so viel Selbstschutz besitzen, dass sie sich nicht unnötig gefährden.
Finderwillen, Nase, Laut und ein Teil dieser Entschlossenheit gehören zur Anlage des Hundes. Ebenso wichtig ist aber, dass Selbstständigkeit nicht mit völliger Loslösung verwechselt wird.
Ein guter Stöberhund arbeitet eigenständig, ohne deshalb nur noch für sich selbst zu jagen.
Laut geben
Ein Hund, der außer Sicht arbeitet, hat nur wenige Möglichkeiten, seinem Menschen mitzuteilen, was er gerade tut. Deshalb ist der Laut bei Bracken, Teckeln und Stöberhunden keine bloße Begleiterscheinung, sondern ein wichtiger Teil ihrer jagdlichen Arbeit.
Das Jagdhundewesen unterscheidet verschiedene Formen:
- Spurlaut: Der Hund folgt einer frischen Spur laut, ohne das Wild zu sehen.
- Sichtlaut: Er gibt Laut, wenn er das Wild sieht.
- Standlaut: Er gibt Laut am gestellten Wild und zeigt damit an, wo es sich befindet.
- Waidlaut: Der Hund gibt Laut, ohne eine Spur oder Wild zu arbeiten. Jagdlich gilt das als unerwünscht.
Ob und in welcher Form ein Hund Laut gibt, ist stark von seiner Anlage geprägt.
Außerhalb jagdlicher Führung kann gerade diese Eigenschaft deutlich auffallen. Ein lautjagender Hund bringt die Bereitschaft mit, sich bei entsprechender Erregung hörbar zu äußern. Sie gehört zu seinem jagdlichen Verhaltensrepertoire und ist nicht einfach mit gewöhnlichem Bellen gleichzusetzen.
Eine Spur halten
Bei der Nachsuche auf verletztes Wild arbeitet der Hund langsam und konzentriert eine bestimmte Spur aus. Diese kann bereits älter sein, während frischere Wildspuren sie kreuzen.
Nase und Spurwille bringt der Hund mit. Die eigentliche Schwierigkeit besteht darin, genau diese eine Spur zu halten und sich von frischeren oder interessanteren Gerüchen nicht ablenken zu lassen.
Hat der Hund das Stück gefunden, muss sein Mensch erkennen können, dass die Suche zum Ziel geführt hat. Dafür gibt es in der jagdlichen Praxis verschiedene Formen des Anzeigens.
Bei kaum einer anderen jagdlichen Arbeit wird so deutlich, welche Verantwortung mit der Nasenleistung des Hundes verbunden ist: Nach einem Schuss kann von seiner Arbeit abhängen, ob verletztes Wild gefunden wird.
Aufnehmen, tragen, zutragen
Sobald ein Hund einen Gegenstand ins Maul nimmt, wird dieser für ihn zum Beutestellvertreter. Damit verändert sich seine Bedeutung: Aus einer bloßen Sache wird etwas, das der Hund besitzen, forttragen oder verteidigen kann. Und damit stellt sich zugleich eine soziale Frage: Was geschieht mit der Beute, wenn der Mensch ins Spiel kommt?
Das Aufnehmen selbst gehört zum natürlichen Verhaltensrepertoire des Hundes. Das freiwillige Zutragen und vor allem das Abgeben dagegen sind nicht selbstverständlich. Genau an diesem Punkt setzt das Apportierkonzept der Fichtlmeier-Methode an. Suchen, Aufnehmen, Bringen und Abgeben werden dabei als zusammengehörende Handlung verstanden.
Für Fichtlmeier liegt der entscheidende Schritt im Tausch. Der Hund soll einen Gegenstand nicht hergeben, weil er dazu gezwungen wird, sondern weil sich das Zutragen und Abgeben für ihn lohnt und zwischen Hund und Mensch eine verlässliche Übereinkunft entsteht.
Im Buch bezeichnet Fichtlmeier das als Beutemachen: Beute wird gemeinsam gemacht und zum Menschen zurückgetragen. Genau hier entscheidet sich, ob der Hund mit seiner Beute in die eigene Regie geht oder den Menschen in das Geschehen einbezieht. Das betrifft nicht nur Jagdhunde. Es beginnt bei jedem Hund, der etwas ins Maul nimmt, gleichgültig, ob es sich um Wild, einen Dummy oder den Handschuh am Wegrand handelt.
Ins Wasser und ans Marking
Bei Retrievern und Wasserhunden treten zwei Fähigkeiten besonders hervor, die an Land weniger auffallen.
Die erste ist die Bereitschaft, ins Wasser zu gehen. Ein Hund, der im Herbst in kaltes Wasser und dichtes Schilf geht, dort sucht und einer Schwimmspur folgt, leistet körperlich viel. Nicht jeder Hund bringt dafür dieselbe Bereitschaft mit.
Die zweite ist das Marking. Damit ist die Fähigkeit gemeint, die Flugbahn eines fallenden Gegenstands oder Stücks Wild zu beobachten und sich die ungefähre Fallstelle zu merken.
Der Hund sieht also nicht nur, dass etwas fällt. Er behält auch im Gedächtnis, wo es gefallen ist.
Wasserarbeit stellt zugleich besondere körperliche Anforderungen. Kaltes Wasser, dichter Bewuchs und längeres Schwimmen können einen Hund erheblich beanspruchen. Erschöpfung und Auskühlung werden dabei leicht unterschätzt.
Was Schärfe heißt und was nicht
Kaum ein Begriff wird bei Jagdhunden so häufig missverstanden wie Schärfe. Umgangssprachlich klingt das schnell nach einem Hund, der Menschen oder andere Hunde beißt. Jagdlich ist damit etwas anderes gemeint.
Wildschärfe bezeichnet die Wehr- und Aggressionsbereitschaft gegenüber Wild. Sie kann beispielsweise erforderlich sein, wenn verletztes Wild gestellt oder festgehalten werden muss.
Richtet sich diese Bereitschaft gegen wehrhaftes Raubwild wie Fuchs, Dachs oder Waschbär, spricht man von Raubwildschärfe. Hinzu kommt die sogenannte Härte, also eine gewisse körperliche und psychische Unempfindlichkeit gegenüber Belastungen.
Bei der jagdlichen Arbeit ist nicht bloße Angriffslust gefragt. Das Anforderungsprofil für die Bewegungsjagd spricht deshalb von intelligenter Wildschärfe. Gemeint ist ein Hund, der bereit ist, Wild entschlossen anzugehen, sich aber ebenso von Wild zurückrufen lässt, das nicht verfolgt werden soll.
Die Wildschärfe selbst ist Anlage. Sie lässt sich nicht durch Ausbildung erzeugen. Das „Intelligente“ zeigt sich dagegen darin, dass diese Bereitschaft nicht losgelöst vom Menschen abläuft: Der Hund setzt sie dort ein, wo sie gebraucht wird, und lässt sich davon abbringen, wenn sie nicht gefragt ist.
Für Fichtlmeier liegt genau darin die Unterscheidung: Wildschärfe zeigt sich nicht allein darin, dass ein Hund an Wild herangeht, sondern auch darin, dass diese Anlage führbar bleibt.
Diese grundsätzliche Bereitschaft zur Wildschärfe gehört zur Anlage des Hundes. Sie sagt jedoch nichts darüber aus, wie sich derselbe Hund gegenüber Menschen verhält.
Wildschärfe ist nicht gleich Menschenschärfe. Ebenso wenig bedeutet sie Unverträglichkeit gegenüber anderen Hunden. Bei vielen Jagdarten arbeiten mehrere Hunde gleichzeitig oder nebeneinander. Soziale Verträglichkeit ist dort eine wichtige Voraussetzung.
Auch nicht jedes Zuschnappen ist ein Zeichen von Schärfe. Ein Hund kann sich wehren, wenn er bedrängt wird, Schmerzen hat oder ihm etwas genommen werden soll. Eine solche Abwehrreaktion ist nicht mit jagdlicher Wildschärfe gleichzusetzen.
Was der Hund nicht als Jagdanlage mitbringt
Bei den verschiedenen Ausprägungen des Jagdverhaltens zeigt sich immer wieder: Nicht alles, was bei einem brauchbaren Jagdhund zu beobachten ist, gehört automatisch zu seiner jagdlichen Erbanlage.
Vier Dinge müssen davon unterschieden werden:
Aushalten und nichts tun.
Beim Ansitz kann von einem Hund verlangt werden, lange ruhig zu bleiben, obwohl Wild in unmittelbarer Nähe auftaucht. Das steht seinem unmittelbaren Jagdimpuls zunächst entgegen.
Sich am Menschen orientieren.
Bei vielen Jagdarten muss der Hund trotz eigener Wahrnehmung und hoher Erregung den Kontakt zu seinem Menschen erhalten. Wie stark ein Hund diesen Kontakt von sich aus sucht, ist individuell verschieden.
In einem bestimmten Bereich bleiben.
Ein Vorstehhund bringt das Vorstehen mit. Wo sein Arbeitsbereich endet, gehört dagegen nicht zur genetischen Anlage des Vorstehens.
Abgeben.
Viele Hunde bringen eine ausgeprägte Bereitschaft zum Aufnehmen und Tragen mit. Das bedeutet nicht automatisch, dass sie etwas auch freiwillig zum Menschen bringen oder dort lassen.
Diese Unterschiede sind wichtig, weil Jagdverhalten sonst schnell als ein einziger Instinkt verstanden wird. Tatsächlich besteht es aus verschiedenen Verhaltensbausteinen. Manche davon sind stark erblich geprägt, andere entstehen erst im Zusammenwirken von Hund, Erfahrung, Umwelt und Mensch.
Jagdverhalten außerhalb der Jagd
Jagdhunde leben heute aus unterschiedlichen Gründen auch in Haushalten, in denen nicht gejagt wird. Und selbst jagdlich geführte Hunde sind nicht ständig im Einsatz.
Was ein Hund an jagdlichen Anlagen mitbringt, bleibt trotzdem erhalten. Sie gehören zu seinem Verhaltensrepertoire und verschwinden nicht dadurch, dass sie jagdlich nicht gebraucht werden.
Deshalb ist nicht jede Beschäftigung für jeden Hund gleichermaßen passend. Entscheidend ist, welche Anlagen besonders ausgeprägt sind. Drei Bereiche zeigen das besonders deutlich:
Apportierarbeit.
Aufnehmen, Tragen und Zutragen gehören bei vielen Jagdhunden zum Beuteverhalten. Besonders bei Retrievern ist diese Verhaltenskette stark ausgeprägt.
Fährtenarbeit.
Hier steht die Nasenleistung im Mittelpunkt. Der Hund verfolgt eine bestimmte Spur über längere Zeit und muss sie von anderen Gerüchen unterscheiden.
Auch dabei folgt der Hund einer bestimmten Spur und hält diese gegenüber anderen Spuren. Gefordert sind vor allem Nasenleistung, Konzentration und die Fähigkeit, einer Spur über längere Zeit zu folgen.
Welche Aufgabe zu einem Hund passt, hängt deshalb weniger davon ab, ob sie als „Auslastung“ bezeichnet wird, sondern davon, welche seiner Anlagen sie tatsächlich anspricht.
Wie diese Arbeiten aufgebaut werden, steht nicht auf dieser Seite. Das ist der Inhalt der Bücher und Onlinekurse.
Was Auslastung nicht ist
Auslastung wird häufig mit Bewegung gleichgesetzt. Beides ist jedoch nicht dasselbe. Ein Hund kann nach langem Laufen körperlich müde sein, ohne dass dabei jene Fähigkeiten gefordert wurden, die sein Verhalten besonders prägen.
Auch bloße Beschäftigung sagt darüber wenig aus. Dieser Gedanke prägt auch Fichtlmeiers Verständnis von Auslastung: Es geht nicht darum, einen Hund möglichst lange zu beschäftigen, sondern um Aufgaben, die seinen Denk- und Orientierungsrahmen erweitern, seinen Anlagen entsprechen und zugleich seine Ausrichtung am Menschen fördern.
Beim Jagdhund sollten deshalb gerade jene Fähigkeiten gefordert sein, die auch sein Jagdverhalten prägen. Eine Nase, die über längere Zeit konzentriert arbeiten kann, ist mit einem kurz hingeworfenen Schnüffelteppich kaum gefordert.
Empfehlung
Bücher von Anton Fichtlmeier: Die Prägung des Jagdhundwelpen, Grunderziehung für Welpen, Suchen und Apportieren, Die Ausbildung des Jagdhundes.
Onlinekurse:
- Jagdhundeausbildung Grundlagen
- Apportieren für Jagdhunde
- Spurarbeit und Apport am Wasser
- SP Mantrailing für Jagdhunde
- Das Geheimnis der Spurensuche
- Der Paradigmenwechsel
Weiterführende Informationen zur Fichtlmeier-Methode, zu Büchern, Seminaren und lizenzierten Hundeschulen findest du auf fichtlmeier.de.
Belege und Quellen
Der Rahmen
Anton Fichtlmeier, „Die Ausbildung des Jagdhundes“, unter Mitarbeit von Gila Fichtlmeier und Julia Numssen. Die Anforderungsprofile je Jagdart stehen in Teil 1, S. 8 bis 89, der Rahmen des Praxisteils auf S. 6. Die Fachbegriffe dieser Seite stehen im Glossar „Fachbegriffe im Jagdhundewesen“, S. 247 bis 249.
Orten und wittern
Ebenda. Der Hund als Frühwarnsystem beim Ansitz auf S. 9 und 10. Die Tropf- und Flugspur aus Wassertropfen, Schweiß und Federteilchen auf der Wasseroberfläche auf S. 53.
Fixieren und vorstehen
Ebenda, S. 17 bis 22. Bogenreinheit, die Arbeit unter der Flinte und das Überjagen im Glossar S. 247 bis 249. Hasenhetze verdirbt das Vorstehen, S. 20.
Hetzen
Reglamento de Carreras de Galgos en Campo der Federación Española de Galgos, der spanischen Windhundföderation: paarweise Läufe Artikel 45 a, Löser Artikel 22 und 54, Bewertung Artikel 69. Hasenhetze verdirbt Vorstehen, Standruhe und die Arbeit nach dem Schuss, dazu die Warnung vor der Praxis bei Junghundeprüfungen: Fichtlmeier, S. 20 und 21.
Unter der Erde entscheiden
Ebenda, S. 30 bis 45. Bauhundeigenschaften als Erbanlagen auf S. 32.
Selbstständig stöbern
Ebenda, S. 58 bis 75. Der Überblick über die Bewegungsjagdformen auf S. 68, „Jagen mit Hirn und nicht unkontrollierbares Hetzen“ im Schwarzwildgatter auf S. 69, intelligente Wildschärfe auf S. 61.
Laut geben
Ebenda. Sicht-, fährten- und standlaute Hunde auf S. 68, Sichtlaut außerdem auf S. 21 und 61, Spurlaut auf S. 78 und 128, Standlaut auf S. 72. Die Begriffsbestimmungen für spurlaut und waidlaut im Glossar S. 247 bis 249.
Eine Spur halten
Ebenda, S. 76 bis 89. Das Verweisen auf S. 78 und 79.
Aufnehmen, tragen, zutragen
Ebenda, Kapitel „Das Apportieren“, S. 130 bis 168. Das Tauschkonzept auf S. 131, „Ohne Zwang zum Apport“ ab S. 136. Der Beutestellvertreter auf S. 133, das Beutemachen auf S. 63. Zur Abgrenzung: Das Tauschkonzept betrifft das Hergeben eines Gegenstands, das Apportierkonzept die ganze Kette aus Suchen, Bringen und Abgeben.
Ins Wasser und ans Marking
Ebenda, S. 46 bis 57. Der Hund am Wasser als erfahrener Schwimmer auf S. 49. Marking im Glossar S. 247 bis 249. Die Einschätzung der eigenen Kondition auf S. 55, das Trockenreiben nach jedem Schwimmeinsatz und das Water-Tail-Syndrom auf S. 57.
Was der Hund nicht als Jagdanlage mitbringt
Ebenda. Standruhe und die vier Fälle beim Ansitz auf S. 10, dort auch das Abliegen im Bleib „unabhängig davon, wie lang sich der Ansitz hinzieht“. Die Pirsch und das Koppeln auf S. 14 bis 16. Verselbstständigung und Übereinkünfte im Glossar S. 247 bis 249 sowie „Übereinkünfte prüfen“ auf S. 19.
Was Schärfe heißt und was nicht
Zur intelligenten Wildschärfe siehe oben, S. 61. Die Abgrenzungen nach Werner Petri, „Weimaraner heute“, Kynos Verlag Dr. Dieter Fleig, 3. Auflage 2007, Kapitel 4, S. 24 bis 28: Wildschärfe als Voraussetzung der Arbeit nach dem Schuss, die Feststellung, dass Wild- und Raubwildschärfe bei Jagdhunden meist nicht mit einer Aggressionsbereitschaft gegenüber Menschen gekoppelt sind, die Unbrauchbarkeit innerartlicher Aggression bei Bewegungsjagden sowie die Unterscheidung von Abwehrreaktion und Aggression.
Methodenbegriffe
Apportierkonzept und Tauschkonzept sind auf fichtlmeier.de unter „Die Methode“ dargestellt.
Alle Seitenangaben nach der gedruckten Ausgabe. Die Bücher sind nicht gemeinfrei; auf dieser Seite stehen kurze Wiedergaben mit Fundstelle und einzelne kurze Zitate, keine längeren Übernahmen. Stand: 24. August 2026.
Rassen zu diesem Thema
Ardennenbracke · Barbet · Bayerischer Gebirgsschweißhund · Dackel, Kurzhaar · Dackel, Langhaar · Dackel, Rauhaar · Dackel, Tiger · Deutsch Drahthaar · English Pointer · English Setter · Galgo Espagnol · Golden Retriever · Labrador Retriever · Rhodesian Ridgeback · Weimaraner · Welsh Terrier · Whippet
