FAQ Häufige Fragen

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Über das Projekt

Was sind Fichtlmeiers Rasseportraits?

Ausführliche Rasseportraits, wie du sie sonst kaum findest. Statt des üblichen Kurzsteckbriefs erzählt jedes Portrait die Geschichte einer Rasse: woher sie kommt, wofür sie gezüchtet wurde, was das für ihr Wesen heute bedeutet. Und was sie von dir als Halter wirklich verlangt. Im Mittelpunkt stehen die Historie aus zeitgenössischen Originalquellen, ein ehrlicher Blick auf die Gesundheit und eine realistische Erwartung an den Halter. Genau das unterscheidet die Seite von den meisten Rasselexika, die an der Oberfläche bleiben.

Warum gibt es diese Seite?

Seit einiger Zeit schreiben und gestalten wir Rasseportraits für Instagram und Facebook. Sie werden gern gelesen, aber ein Reel verschwindet mit der Zeit im Strom der anderen Beiträge, und irgendwann ist es einfach weg. Dazu kommt, dass in einem Beitrag in den sozialen Medien der Platz eng ist: Gerade die Historie einer Rasse, aber auch Themen wie Gesundheit, Qualzucht und Tierschutz lassen sich auf so wenige Zeichen kaum angemessen behandeln.

Daraus entstand die Idee zu einer eigenen Seite, die bleibt und Raum hat, für die Herkunft und Entstehung einer Rasse ebenso wie für einen durchdachten Weg in ihrer Ausbildung. Wir wollten Portraits, die eine Rasse ausführlich erklären: aus ihrer ursprünglichen Aufgabe heraus, mit klaren Worten zur Gesundheit und ohne zu beschönigen. Denn wer die Aufgabe eines Hundes kennt, versteht sein Verhalten und trifft bessere Entscheidungen.

Was unterscheidet diese Portraits von anderen Rasseseiten?

Wir haben uns die großen Rasseportale angesehen, vom amerikanischen Kennel Club über den VDH bis zu den kommerziellen Rasselexika. Kein einziges bringt zusammen, worauf es uns ankommt. Genau daraus ergeben sich unsere Unterschiede.

Die Historie stammt aus Originalquellen. Wir schreiben die Geschichte nicht aus zweiter Hand ab, sondern aus den kynologischen Standardwerken um 1900, wörtlich zitiert und mit Seitenzahl belegt. Das macht sonst praktisch niemand.

Die Gesundheit steht im Klartext. Auch unbequeme Themen wie Qualzucht benennen wir sachlich und konkret, ohne Rücksicht auf die Interessen von Verbänden oder Züchtern.

Oft gibt es den Hund auch im Film. Wo wir filmen konnten, siehst du die Rasse nicht nur auf einem Foto, sondern auch in Bewegung. Wo uns das nicht möglich war, bleibt es beim Foto.

Und wir drehen die übliche Frage um. Statt „Passt diese Rasse zu einer Familie?“ fragen wir: Was verlangt diese Rasse von dir? Dazu zeigen wir bei jeder Rasse, worauf es in ihrer Erziehung ankommt, auf Grundlage der Fichtlmeier-Methode. Eine Rasseseite mit einer Erziehungsmethode dahinter gibt es in dieser Form sonst nicht.

Wer steckt dahinter?

Gila und Anton Fichtlmeier. Dahinter steht kein angelesenes Katalogwissen, sondern ein über Jahrzehnte gewachsener Erfahrungsschatz und die Liebe zu Hunden. Dazu der Blick für die vielen kleinen Unterschiede, die eine Rasse von der anderen trennen.

Für wen ist die Seite gedacht?

Für alle, die einen Hund nicht nur anschaffen, sondern verstehen wollen. Für Menschen, die vor der Rassewahl stehen und vorher wissen möchten, worauf sie sich einlassen. Für Halter, die ihren Hund schon haben und sein Verhalten aus seiner Herkunft heraus begreifen wollen. Und für alle, die sich für Hunde und ihre Geschichte interessieren. Wir schreiben verständlich, ohne an fachlicher Tiefe zu sparen: tief genug für Kenner, klar genug für Einsteiger.

Rasse finden und Verzeichnis nutzen

Wie finde ich die passende Rasse?

Auf zwei Wegen. Wenn du eine Rasse schon kennst, findest du sie über die alphabetische Liste von A bis Z. Wenn du noch suchst, gehst du über „Rassen entdecken“: nach Gruppentyp (also nach der ursprünglichen Aufgabe), nach Größe oder nach einem Sachthema.

Wie ist das Verzeichnis sortiert?

Nicht nach Aussehen, sondern nach dem, wofür ein Hund gemacht wurde. Drei Einteilungen liegen übereinander und lassen sich kombinieren: Gruppentyp, Größenklasse und Sachthemen wie Jagdverhalten, Jagdarten, Hüteverhalten, Wachverhalten, Personensuche, Kupieren der Rute oder Qualzucht. So siehst du zum Beispiel alle großen Windhunde auf einen Blick, alle Rassen mit ausgeprägtem Jagdverhalten oder alle, bei denen Qualzucht ein Thema ist.

Sagt ihr mir, ob eine Rasse zu mir passt?

Nein, und das ist Absicht. Wir liefern dir die Fakten, die du für die Entscheidung brauchst: Wesen, Anforderungen, Gesundheit und, wo es ins Gewicht fällt, die Kosten über ein ganzes Hundeleben. Den Schluss ziehst du selbst. Wir raten weder zu noch ab.

Warum gibt es keine Kaufempfehlung und keine Züchteradressen?

Weil diese Seite informiert und keine Kaufentscheidung steuert. Wir nennen keine Züchter, Vereine oder Bezugsquellen als Kaufempfehlung und geben keine Anleitung zur Welpenauswahl. Gesundheitliche und züchterische Fakten benennen wir trotzdem klar.

Quellen und Historie

Woher stammen die historischen Informationen?

Aus zeitgenössischen, gemeinfreien Standardwerken der Kynologie. Für deutsche Rassen vor allem Richard Strebel (1903 bis 1905), beim Dackel dazu Emil Ilgner (1902), der Gründer des Deutschen Teckelklubs. Für ausländische Rassen allen voran Henri de Bylandt (1897), dazu Eugène Gayot (1867), Pierre Mégnin, Robert Leighton und Walter Esplin Mason.

Die Rassedaten im Steckbrief kommen allein aus dem gültigen FCI-Standard, bei nicht anerkannten Rassen aus dem Standard des führenden Vereins. Gesundheitszahlen belegen wir direkt im Portrait. Die vollständigen Angaben findest du auf der Quellenseite.

Wie verlässlich und aktuell sind die Angaben?

Die Geschichte beruht auf Originalquellen und ist belegt: Wörtliche Zitate stehen in Anführungszeichen, unsere Zusammenfassungen sind als eigene Aufbereitung gekennzeichnet. Die aktuellen Rassedaten stammen allein aus dem Standard der FCI, nicht aus Texten des VDH. Gesundheitsangaben stützen wir, wo wir konkrete Zahlen nennen, auf aktuelle tiermedizinische Erhebungen und nennen den Datenstand. Wikipedia nutzen wir nur als Ausgangspunkt und prüfen jede Angabe gegen die übrigen Quellen.

Warum gibt es die Rubrik „Wie die Rasse um 1900 beschrieben wurde“?

Das ist das Besondere an den Portraits: ein zeitgenössischer Beleg, der zeigt, wie man eine Rasse damals gesehen und beschrieben hat. Das vertieft die übliche Standardgeschichte und macht Entwicklungen nachvollziehbar, statt sie nur zu behaupten.

Warum benennt ihr Qualzucht und Gesundheitsprobleme so deutlich?

Weil sie zum Hund gehören. Wir beschreiben die Folgen sachlich, etwa eine kurze Schnauze, die die Atmung erschwert, oder eine kurze Lebenserwartung, und ordnen sie ein. Das ist eine Sachaussage, keine Wertung. Was du daraus machst, bleibt dir überlassen.

Warum sind manche Portraits länger als andere?

Weil jede Rasse unterschiedlich viel zu erzählen hat. Die Länge richtet sich nach dem, was die Rasse ausmacht: ihre Herkunft, ihre ursprüngliche Aufgabe, ihr Wesen und ihre Entwicklung bis heute. Eine Rasse mit langer Geschichte und klarer Verwendung füllt mehr Seiten als eine, über die sich wenig Belegtes sagen lässt.