
Das erwartet dich
- Warum am Ende einer Whippetbahn ein Mensch mit einem Tuch stand und niemand rief
- Was ein Herzgeräusch bei dieser Rasse bedeutet und was nicht
- Wie ernst der Rennbetrieb um 1900 betrieben wurde, von der Fütterung bis zum Maulkorb
- Woher die beiden Namen kommen und warum sich die Quellen beim zweiten widersprechen
- Weshalb sein Format mehr mit dem Geldbeutel der Bergleute zu tun hat als mit einem Zuchtziel
Film
Ein Blick auf den Hund, bevor es um die Rennbahnen im Norden Englands geht.

Illustration: Richard Strebel, Greyhound, Windspiel und Whippet, der abgebildete Whippet ist „Floreat Etona“, aus: „Die deutschen Hunde und ihre Abstammung“, Kern & Birner, Frankfurt am Main 1905 (Gemeinfrei).
Kurzbeschreibung
Im Format liegt der Whippet zwischen dem großen Greyhound und dem kleinen Italienischen Windspiel: leicht gebaut, langgestreckt, muskulös bei feinen Linien. Über der Lende beschreibt sein Rücken einen Bogen, die Brust ist sehr tief, der Bauch deutlich aufgezogen, der Kopf lang und schmal, die Ohren sind klein und rosenförmig, die Rute lang und sich verjüngend. Das Haar ist fein, kurz und liegt an; es macht kaum Arbeit und wärmt kaum. „In hohem Maße anpassungsfähig in häuslicher und sportlicher Umgebung“, heißt es im Rassestandard, dazu freundlich, anhänglich, ausgeglichen. Im Haus trifft das zu.
Wie die Rasse um 1900 beschrieben wurde
Kaum war die Rasse da, war sie schon beschrieben, und zwar dreifach: von Richard Strebel 1905 aus deutscher Sicht, von Robert Leighton 1910 aus englischer und von W. E. Mason 1915 aus amerikanischer.
Strebel nennt ihn „ein Mittelding zwischen dem großen Vetter, dem Greyhound, und dem Windspiel“ und führt ihn auf die großen Hetzen zurück, „die alle Welt in England in Eifer setzten“ (Strebel, Die deutschen Hunde, Band 2, 1905, S. 313). Bemerkenswert ist, wie er die Größe der Rasse erklärt. Zuerst hätten die Minenarbeiter „Bastarde aus Terriers mit italienischen Windhunden“ gezogen, dann habe man „immer mehr die Schnelligkeit“ betont, sei „aber durch die mangelnden Mittel angewiesen, sich in gewisser Größe zu halten“. So sei es gekommen, „daß immer mehr der Windhund die Überhand gewann, ohne die angenehme und leicht zu haltende Mittelgröße zu verlieren“. Das mittlere Format steht hier also am Ende einer Geldfrage und nicht am Ende eines Zuchtideals.
Wie ernst der Sport betrieben wurde, schildert Leighton aus der Nähe. Gelaufen wurde als Handicap nach Gewicht, meist über zweihundert Yards, und die Strecke sei in knapp unter zwölf Sekunden zurückgelegt worden. Auch die Vorbereitung war Arbeit. Die Hunde bekamen das beste Fleisch, wurden sechs bis zwölf Meilen täglich an der Leine über harte Wege geführt und trugen dabei einen Maulkorb, damit sie unterwegs nichts aufnahmen. Frei laufen ließ man einen Hund im Training nicht.
Über den sozialen Rang des Hundes wird Strebel deutlich. Er sei „noch heute in England der Sportshund des kleinen Mannes, der für ihn lieber darbt und hungert, als daß seinem Liebling auch nur das geringste abginge“, und es komme vor, „daß er der einzige in solchem kleinen Haushalte ist, der sich dem Genusse des Fleisches hingeben darf“. Mason bringt dasselbe 1915 auf den Nenner, der bis heute zitiert wird: Der Whippet sei „the poor man’s race-horse“, in eigener Wiedergabe das Rennpferd des armen Mannes (Mason, Dogs of All Nations, 1915, S. 125). Für Deutschland hält Strebel nüchtern fest, der Hund habe „so gut wie keinen Eingang gefunden, trotzdem er in England schon seit 1892 anerkannt ist“.
Dass er zart und empfindlich sei, hält Leighton für einen verbreiteten Irrtum, und er führt ihn darauf zurück, dass diese Hunde bei kaltem, nassem Wetter von sich aus nicht vor die Tür wollen. Beim zweiten Namen der Rasse gehen die beiden auseinander. Strebel erklärt „snap-dog“ aus der Eigenschaft, „ein Kaninchen oder anderes kleines Tier schnell zu fangen und festzuhalten“. Leighton führt ihn auf den blitzschnellen Schnappbiss zurück, mit dem sich der zerbrechlich gebaute Hund wehrt, wenn man ihn bedrängt.
Quellen: Richard Strebel (1905), Band 2, S. 313; Robert Leighton (1910), Kapitel XIX; W. E. Mason (1915), S. 125. Vollständige Quellenangaben siehe Quellen.
Die Entstehung der Rasse
Der Whippet gehört in den industriellen Norden Englands des 19. Jahrhunderts, in die Grafschaften Lancashire, Yorkshire, Durham und Northumberland. Leighton hält fest, dass der Greyhound an der Abstammung Anteil hatte und dass sich Whippet und Greyhound auch in der Aufgabe glichen, nur dass der eine auf Kaninchen lief und der andere auf Hasen. Ob das italienische Windspiel für die Zucht ein Gewinn war, sahen schon die Zeitgenossen verschieden. Mason schreibt 1915, solche Verbindungen brächten für das Rennen und für Kaninchen eher unterlegene Whippets hervor.
Aus der Kaninchenhetze und den Snap-Dog-Wettbewerben wurde das reine Geschwindigkeitsrennen auf gerader Bahn. Strebel beschreibt das Ergebnis als eine Rasse, deren Rennleistungen „zu einem besonderen Sportzweige ausgewachsen sind“ (Strebel, Die deutschen Hunde, Band 2, 1905, S. 313). Wie groß der Betrieb war, zeigt Leightons Bemerkung über Oldham: Auf der Bahn in Higginshaw seien nicht selten dreihundert Hunde in einem einzigen Handicap gemeldet gewesen. Für Rennen zugelassen war nach Leighton eine große Spanne von acht bis dreiundzwanzig Pfund, die besten Aussichten hatten aber Hunde in bestimmten Gewichtsfenstern.
Die Anerkennung folgte dem Sport. Strebel nennt für England das Jahr 1892, Leighton schreibt 1910, der Kennel Club habe die Rasse innerhalb der letzten zwanzig Jahre in seine Liste aufgenommen, und die ersten eigenen Klassen habe die South Durham and Yorkshire Show in Darlington ausgeschrieben. Der Whippet Club legte einen Standard of Points fest, der als Gewicht zwanzig Pfund nannte, nach Leighton mehr, als die Richter tatsächlich bevorzugten. Damit stand neben dem schnellsten Hund erstmals ein Hund auf dem Papier.
Von England aus verbreitete sich zuerst der Sport und erst danach der Hund. Mason berichtet 1915, das Whippetrennen sei in London angekommen, mit Handicaps in Walthamstow und mit der Förderung durch den verstorbenen König Eduard VII. auf dem Gelände des Ranelagh Club. Es habe in Belgien, Frankreich und Deutschland Fuß gefasst, auf den Diamanten- und Goldfeldern Südafrikas und über englische Arbeiter in den Baumwollspinnereien Neuenglands. Der Hund selbst blieb hierzulande lange aus, wie Strebels Bemerkung über den fehlenden Eingang zeigt. Erst im Lauf des 20. Jahrhunderts wurde aus dem Sporthund der Bergleute der Begleit- und Ausstellungshund, der er heute überwiegend ist, ohne dass Rennen und Coursing verschwunden wären.
Ursprüngliche Verwendung und Entwicklung
Die Aufgabe des Whippet war der kurze, vollständige Lauf. Auf dem Feld hetzte er das Kaninchen auf Sicht, auf der Bahn ging es um wenige Sekunden über eine gerade Strecke. Beides verlangt keinen ausdauernden Läufer, sondern volles Tempo aus dem Stand und die Fähigkeit, jede Wendung des flüchtenden Tieres sofort mitzugehen.
Entscheidend ist, was diese Aufgabe von ihm nicht verlangte. Er musste nicht suchen, nicht abwägen und nicht auf eine Gelegenheit warten. Was auf der Bahn zählte, war der Start und nicht der Weg dorthin. Der Rassestandard nennt als ursprüngliche Verwendung die Jagd auf Fährte oder Sicht; die Quellen um 1900 beschreiben durchweg die Sicht und die kurze Strecke.
Heute lebt er fast überall als Familienhund, und im Sport wird die alte Aufgabe im Bahnrennen und im Coursing gepflegt, wo er einer künstlichen Hetzbeute nachläuft. Den Antritt und die kurze Strecke beschreiben Whippethalter heute wie die Zeitzeugen damals. Über den heutigen Hund beweisen hundert Jahre alte Schilderungen nichts. Sie zeigen nur, dass diese Beobachtung so alt ist wie die Rasse.
Was diese Rasse heute prägt
Der Whippet ist auf Bewegung geeicht, die er sieht. Ein auffliegender Vogel, eine Katze am anderen Ende der Wiese, und er ist vom Liegen weg auf vollem Tempo, ohne die Zwischenschritte, die ein Hund zeigt, der mit der Nase arbeitet. Sein Körper ist auf diese Antwort gebaut: sehr tiefe Brust, aufgezogener Bauch, ein Rücken, der sich über der Lende wölbt und im Galopp wie eine Feder arbeitet.
Was ihn im Haus so leicht macht, ist dieselbe Anlage von hinten gesehen. Wer seine ganze Leistung in zwölf Sekunden abgibt, hat den Rest des Tages nichts vor. Der Whippet sucht die Wärme und ein weiches Lager und liegt viel, leise und ohne Aufhebens. Er bindet sich eng, reagiert fein auf Stimmung und Stimme und verträgt Härte schlecht.
Was Hundehalter heute erwarten, und woran sie sich reiben
Gesucht wird meist ein eleganter, sauberer, pflegeleichter Hund, der auch in eine Wohnung passt. Im Haus stimmt das. Draußen stimmt es an zwei Stellen nicht.
Das eine ist die Auslastung, und der Irrtum läuft in beide Richtungen. Weil der Whippet sportlich aussieht, meinen viele, er brauche endlose Bewegung, und laufen ihn im Schritt müde. Zwei Stunden am Rad fordern ihn weniger als eine halbe Stunde Freilauf mit Vollgas. Wer umgekehrt aus seiner Ruhe im Haus schließt, er brauche wenig, übersieht, dass diese Ruhe die Kehrseite des Sprints ist und nicht sein Ersatz. Er braucht keine Strecke, er braucht Tempo, und dafür braucht er eine Fläche, auf der ihm nichts passieren kann.
Das andere ist das Wetter. Ein kurzhaariger, magerer Hund ohne Unterwolle friert bei mitteleuropäischem Winter, und er sagt es auch: Schon Leighton hat notiert, dass Whippets bei Kälte und Nässe von sich aus nicht vor die Tür wollen. Wer die tägliche Runde bei Regen durchzieht, führt einen Hund spazieren, der lieber auf dem Sofa läge, und das ist keine Auslastung.
Anforderungen, die diese Rasse stellt
Der schwierigste Posten ist der Platz. Dieser Hund muss irgendwo in vollem Tempo laufen dürfen, ohne dass ihn dabei etwas anderes anspringt, und das ist eine Standortfrage: eingezäunte Fläche, Hundewiese, gesichertes Gelände, notfalls die Sicherheitsleine. Billiger zu haben ist die Wärme. Mantel bei Kälte und Nässe, ein weiches Lager an einem warmen Ort, und die Bereitschaft, eine Runde bei Schmuddelwetter kurz zu halten.
Vom Menschen verlangt er Ruhe und Verlässlichkeit. Er verlangt außerdem, dass die Entscheidung über den Freilauf vorher fällt, an der Karte und nicht im Gelände.
Was bei ihm brachliegt, wenn er nur spazieren geht, ist nicht die Nase, sondern das Auge: Etwas bewegt sich in seinem Blickfeld, und er ist aus dem Stand heraus schon unterwegs. Das nimmt das Apportieren auf, wenn er das Stück fallen sehen darf und trotzdem auf den Menschen wartet. Dieses Warten bringt er nicht mit, die Aufgabe stellt es erst her. Was die Apportierarbeit dabei leistet, steht im Sachthema Jagdverhalten.
Gesundheit im Blick
Alt wird diese Rasse. 13,4 Jahre im Median weist die größte britische Auswertung für sie aus, mittelgroße Rassehunde kommen dort auf 12,5. Sehr häufig ist beim Whippet ein systolisches Herzgeräusch. Es gehört beim gesunden Windhund oft zum Bild, kann aber auch mit einer geringgradigen Undichtigkeit der Mitralklappe einhergehen, und deshalb gehört es eingeordnet und nicht abgetan. Vererbt wird bei ihm der Mangel an Muskel-Phosphofruktokinase, erbrezessiv, eine Störung im Zuckerstoffwechsel des Muskels. Wer betroffen ist, verträgt starke Belastung schlecht, ist danach tagelang matt und setzt dunklen Urin ab. Ein Gentest liegt vor. Im Alltag zählen außerdem die dünne, leicht verletzliche Haut, die bei schnellem Lauf über raues Gelände einreißt, und die Kälteempfindlichkeit. Bei Windhunden ist eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Narkosemitteln bekannt; untersucht ist sie vor allem beim Greyhound. Weise vor jeder Narkose darauf hin.
Zahlen und Studien zur Gesundheit
Lebenserwartung. 13,4 Jahre im Median, 95-Prozent-Konfidenzintervall 13,2 bis 13,7, aus 4971 lebenden Tieren und 1483 Sterbefällen: So steht der Whippet in der bislang größten britischen Überlebenszeitanalyse, die 584.734 Hunde umfasst. Die Hazard Ratio gegenüber der Mischlingsgruppe, die dort auf 12,0 Jahre kommt, beträgt 0,70. Getrennt nach Größe erreichen reinrassige Hunde 12,7 Jahre im kleinen, 12,5 im mittleren und 11,9 im großen Format. Erhoben wurde an britischen Hunden.[1]
Krankheits- und Sterberisiko. Für die Jahre 2011 bis 2016 nennt die Aufbereitung der schwedischen Agria-Versicherungsdaten beim Whippet ein relatives Morbiditätsrisiko von 1,07 und ein relatives Mortalitätsrisiko von 1,15, jeweils gegenüber allen Rassen. Beide liegen leicht darüber. Die Aufbereitung stuft den Whippet trotzdem als relativ gesunde Rasse ein, weil die Abweichungen klein sind. Erfasst sind nur versicherte Tiere.[2]
Myostatin-Mutation. Eine Mutation im Myostatin-Gen führt bei doppelter Anlage zu den stark bemuskelten Bully Whippets. In der untersuchten Gruppe von 146 zusätzlich typisierten Hunden waren 2 Tiere reinerbig, 20 mischerbig und 124 unauffällig. Mischerbige Träger waren in Rennen statistisch gesichert schneller: In den beiden schnellsten Rennklassen trugen 12 von 41 Hunden die Mutation, in den langsamsten 1 von 43.[3]
Herzgeräusche. Im Cardiac Health Project der Whippet Health Foundation wurden zwischen 2003 und 2012 über 450 Hunde untersucht. Der Zwischenbericht hält für die 226 im Jahr 2008 untersuchten, äußerlich gesunden Whippets fest, dass 91 Prozent von ihnen ein Herzgeräusch hatten. Er hält zugleich fest, dass die Auskultation weniger Hunde mit einer Mitralklappenundichtigkeit erkannte, als die Ultraschalluntersuchung am Ende fand. Der Bericht stammt aus einem laufenden Projekt und ist keine Studie.[4]
Quellen: [1] McMillan und andere (2024), Longevity of companion dog breeds: those at risk from early death, Scientific Reports (Volltext frei), Rassewerte aus Supplementary Table S3, Größenklassen aus dem Aufsatz, S. 4. [2] Agria Breed Profiles Schweden 2011 bis 2016, aufbereitet von DogWellNet und IPFD (Berichtsangabe). [3] Mosher und andere (2007), A mutation in the myostatin gene increases muscle mass and enhances racing performance in heterozygote dogs, PLoS Genetics (Volltext frei). [4] Stepien, Whippet Cardiac Health Project, Zwischenbericht 2014, Whippet Health Foundation (Berichtsangabe).
Die Methode bei dieser Rasse
Am Ende der Bahn stand ein Mensch. Er rief nicht, er pfiff nicht, er schwenkte ein Tuch, und die Hunde sprangen es im vollen Lauf an. Knapp zweihundert Meter weiter vorn wurden sie am Nacken und an der Hinterhand gehalten, ein Schuss fiel, und der Helfer schleuderte sie nach vorn. In diesem ganzen Vorgang kommt kein Wort vor. Der Whippet lief auf ein Bild zu.
Darauf ist er geeicht, und das hat Folgen im Alltag. Er liest Bewegung, und zwar auch deine. Ob du dich zu ihm drehst oder von ihm weg, ob du auf ihn zugehst, ob du dich vorbeugst: Das ist für ihn Information, und zwar dieselbe Art wie die Katze am Feldrand. Was du dabei sagst, läuft auf dem Nebenkanal.
Der Moment, in dem es kippt, ist der, in dem Wort und Bild auseinanderlaufen. Du rufst ihn her und machst dabei einen Schritt auf ihn zu. Du sagst „bleib“ und drehst dich zu ihm um. Ein Hund liest immer alles zusammen, Körper, Mimik und Stimme, und wenn sich die drei widersprechen, entscheidet er sich für eines. Bei einem Hund, dessen Aufmerksamkeit ohnehin am Boden hängt, fällt so etwas weniger ins Gewicht. Beim Whippet gewinnt das Bild. Wer an der Lautstärke arbeitet, arbeitet deshalb am falschen Ende. Wie sich eine Verständigung aufbaut, die ohne Wortkaskaden auskommt, beschreiben die Bücher und Onlinekurse von Anton Fichtlmeier, siehe Empfehlung.
Kurz zusammengefasst
- Der Whippet entstand im Norden Englands als bezahlbarer Renn- und Kaninchenhund der Bergleute. Sein mittleres Format war nach Strebel eine Geldfrage, kein Zuchtideal.
- Was auf der Bahn zählte, war allein der Start: gehalten, Schuss, volles Tempo über eine kurze gerade Strecke, dann ist Schluss.
- Tempo lastet ihn aus, Strecke nicht, und die Fläche dafür muss gesichert sein.
- Er wird alt, im Median 13,4 Jahre. Aufmerksam bleibt man beim Herzgeräusch, das meist harmlos ist, beim Phosphofruktokinasemangel, bei der dünnen Haut und vor jeder Narkose.
- Er liest, was du tust, genauer als das, was du sagst. Laufen beide auseinander, gewinnt bei ihm das Bild.
Empfehlung
Für die Erziehung und Ausbildung des Whippet passen folgende Angebote von Anton Fichtlmeier:
Bücher: Grunderziehung für Welpen, Der Hund an der Leine und Suchen und Apportieren.
Onlinekurse:
Weiterführende Informationen zur Fichtlmeier-Methode, zu Büchern, Seminaren und lizenzierten Hundeschulen findest du auf fichtlmeier.de.
Mitreden
Das Reel zu dieser Rasse findest du auf Instagram. Wenn du Fragen hast oder eigene Erfahrungen gemacht hast, diskutier dort mit.
Belege und Quellen
Zeitgenössische Quellen
Richard Strebel, „Die deutschen Hunde und ihre Abstammung“, Kern & Birner, Frankfurt am Main 1905, Band 2, S. 313, Kapitel „Der englische Whippet“. Alle Strebelzitate und die Seitenzahl wurden am 13. August 2026 am Originalscan gegengelesen. Dazu Robert Leighton, „Dogs and All About Them“, 1910, Kapitel XIX „The Whippet“, das im vorliegenden Digitalisat nicht seitengenau paginiert ist, und W. E. Mason, „Dogs of All Nations“, Panama-Pacific International Exposition, San Francisco 1915, Abschnitt „Whippet Dogs and Whippet Racing“, S. 125 bis 126. Alle drei Werke gemeinfrei, vollständige Angaben siehe Quellen.
Rennbetrieb, Vereinsgeschichte und Verbreitung
Sammelbeleg für die Abschnitte „Die Entstehung der Rasse“ und „Ursprüngliche Verwendung und Entwicklung“. Handicap und Gewichtsspanne, Trainingspraxis, Zeit über zweihundert Yards, Startablauf, Oldham und Higginshaw, Darlington, Aufnahme durch den Kennel Club und der Standard of Points des Whippet Club stehen bei Leighton, Kapitel XIX. Verbreitung des Rennsports, Walthamstow, Ranelagh Club, Südafrika und Neuengland bei Mason, S. 125 bis 126. Beide siehe oben.
Steckbriefdaten
FCI-Rassestandard Nr. 162 (Volltext frei), Publikationsdatum des gültigen offiziellen Standards 4. September 2019, deutsche Fassung, Originalsprache Englisch. Gruppe, Sektion, Schulterhöhe, Ohren, Rute, Haar und Farbe stammen daraus, ein Gewicht legt der Standard nicht fest. Der Standard beschreibt das Zuchtziel, nicht den durchschnittlichen Hund.
Narkose bei Windhunden
Zur erhöhten Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Narkosemitteln liegt keine whippetspezifische Untersuchung vor. Die Aussage ist im Text ausdrücklich als Befund beim Greyhound gekennzeichnet und bleibt deshalb ohne Zahl.
Phosphofruktokinasemangel
PennGen, Section of Medical Genetics der University of Pennsylvania, Testblatt Phosphofructokinase Deficiency (Volltext frei). Führt den Whippet unter den Rassen mit der Mutation PFKM c.2228G>A und beschreibt Vererbungsgang und Krankheitsbild. Eine Häufigkeit für die Rasse nennt die Quelle nicht, deshalb steht im Portrait keine Zahl.
Gesundheitszahlen
stehen mit Quellenangabe unter „Zahlen und Studien zur Gesundheit“ weiter oben.
Abbildung
Richard Strebel, Tafel „Greyhound, Windspiel und Whippet“, Band 2, S. 314, signiert „Richard Strebel 8.05″. Die Namen der drei abgebildeten Hunde nennt Strebel im Text derselben Seite. Gemeinfrei. Quellenangabe siehe oben unter „Zeitgenössische Quellen“.
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